Rosa Räuberprinzessin ist wieder da! Im zweiten Band der Buchreihe von Annette Roeder geht ein Dieb im beschaulichen Sonnenbühl um – ein Törtchendieb um genau zu sein.

Ein Waschbär in Schloss Rosawinkel

Rosa macht sich gemeinsam mit ihrer Freundin Irmela und dem Esel Einhorn auf dem Weg zu ihrem Schloss Rosawinkel. Dieses besondere Spielhaus im Wald hat Rosa zu ihrem Geburtstag geschenkt bekommen. An diesem Morgen ist aber irgendwas anders in ihrem Schloss. Es scheint, als wäre jemand hier gewesen. Und tatsächlich: auf dem Dachspitz, mitten im gemütlichen Matratzenlager, hat es sich ein kleiner Waschbär bequem gemacht. Da ist die Freude groß – klar, dass die Mädchen ihren putzigen neuen Freund behalten möchten. Doch Rosas Mutter ist dagegen, der Waschbär gehört in den Wald. Irmelas Vater, der ortsansässige Bäcker, hat gerade mit der Herstellung von Hochzeits-Erdbeertörtchen alle Hände voll zu tun. So stimmt er zu, dass der Waschbär bei ihnen bleiben darf. Doch dann verschwinden ausgerechnet die wichtigen Törtchen. War der Dieb tatsächlich Landstreicher Opa Ohnedach, der bei den Bewohnern von Sonnenbühl bekannt und gleichermaßen beliebt ist? So recht kann es keiner glauben …

Die Rosa Räuberprinzessin-Reihe

Rosa ist fröhlich, frech und mutig, meist in Latzhosen unterwegs und klettert gerne auf die höchsten Bäume. Aber viel lieber als die abgelegten Hosen ihrer Brüder, trägt sie ihr rosa Rüschenkleid und ein Krönchen auf dem Kopf. Bisher sind folgende Rosa Räuberprinzessin-Bände erschienen:

Band 1: Rosa Räuberprinzessin*
Band 2: Rosa Räuberprinzessin und das Törtchen-Geheimnis*
Band 3: Rosa Räuberprinzessin und der kleine Lügenbaron (erscheint im Januar 2020)

Ein Hoch auf die Räuberprinzessin

Ich habe mich sehr auf den zweiten Teil von Rosa Räuberprinzessin gefreut. Denn das erste Buch hat mir sehr gut gefallen. Umso gespannter war ich, wie es weitergeht. Rosa Räuberprinzessin und das Törtchen-Geheimnis ist mit 96 Seiten deutlich dünner als das Vorgängerbuch. Dennoch ist in der Geschichte alles enthalten, was die Geschichte braucht. Es geht schnell voran und das Lesen macht Spaß. Und am Ende ist alles ganz anders als man vielleicht gedacht hat. Zumindest habe ich mit einem anderen Ausgang der Geschichte gerechnet. Alles in allem ist der zweite Teil der Räuberprinzessin durchaus gelungen. An den ersten Teil kommt die Geschichte aber für mich persönlich nicht ganz ran. Dennoch gibt es von mir eine klare Lese- und Vorleseempfehlung, denn: Mehr Räuberprinzessinnen braucht das Land!

„Rosa, Rüschen, Rauscheroben find ich richtig toll!
Meine Eltern klagen, fragen, was der Quatsch nur soll?
Sie möchten, dass ich mach, was nur ein cooles Mädchen tut …
doch rennen, raufen, rempeln kann ich ganz genauso gut!“
(Strophe aus Rosas Räuberprinzessin-Lied)

Buchinformationen

Annette Roeder: Rosa Räuberprinzessin und das Törtchen-Geheimnis
Mit Illustrationen von Katrin Engelking
cbj Verlag, München 2019
Hardcover, 96 Seiten
Ab 6 Jahren
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Klappentext

Ein Dieb geht um in Sonnenbühl!
Ein Dieb mit einer eindeutigen Vorliebe für Süßigkeiten … Ausgerechnet die leckeren Erdbeertörtchen von Bäcker Zopf hat er mitgehen lassen. Und dann auch noch einen Schoko-Muffin!
Rosa, Esel Einhorn und ihre beste Freundin Irmela würden den Fall ja gerne aufklären. Doch die drei haben gerade gar keine Zeit, Detektiv zu spielen. Denn Rosa hat im Wald einen Waschbären gefunden. Und dieser kleine Kerl hat nichts als Unfug im Kopf!
Ein zauberhaftes Abenteuer mit einer kühnen kleinen Heldin und ihrem Esel Einhorn, der es faustdick hinter den langen Ohren hat.

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Rosa Räuberprinzessin und das Törtchen-Geheimnis

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Anmerkung: Das Buch „Rosa Räuberprinzessin und das Törtchen-Geheimnis“ wurde uns freundlicherweise als Rezensionsexemplar vom cbj Verlag zur Verfügung gestellt.

Autor

Als ich klein war, konnte ich es nicht abwarten, endlich selber lesen zu können. Ich liebte es sehr, wenn meine Eltern mir aus Büchern vorlasen. Aber es reizte mich, es ihnen gleich zu tun und selbst die gedruckten Wörter zu einer Geschichte zusammenzusetzen. Nachdem ich endlich lesen gelernt hatte, verschlang ich ein Buch nach dem anderen. 2016 bin ich Mutter geworden und ich möchte meiner Tochter Sina die Welt der Bücher eröffnen wie sie einst mir geöffnet wurde.

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