Rosa ist fröhlich, frech und mutig, meist in Latzhosen unterwegs und klettert gerne auf die höchsten Bäume. Aber viel lieber als die Hosen ihrer Brüder aufzutragen, hätte sie ein rosa Rüschenkleid und ein Krönchen. Doch das will so gar nicht zu ihrem Leben passen – oder etwa doch?

Zur Prinzessin geboren

Rosa Rangel wohnt mit ihren Eltern und ihren drei Brüdern Rochus, Rocco und Robin im Grillenwinkel. Im Gegensatz zu ihrer Mutter mag Rosa am liebsten alles, was rosa ist.

„„Wenn du kein Rosa magst, hättest du mich eben nicht Rosa nennen dürfen!“ trumpft Rosa auf und stopft sich ein Stück Hörnchen in den Mund. „Dein Name ist doch bloß eine Kurzform von Roswita“, widerspricht Rochus, der Gescheitmeier.“

Und auch wenn Rosa meint, es müsse eine Verwechslung gegeben haben und sie müsse eigentlich in einem rosa Schloss wohnen – ihre Eltern sind sich sicher, dass sie zu ihnen in den Grillenwinkel gehört. Im Grillenwinkel züchtet Papa Rangel übrigens Grillen, die man essen kann. Auf der Kirmes trifft Rosa auf einen Esel, der mit ihr sprechen kann und der eigentlich ein Einhorn ist.

„Jetzt ist sie beim Einhorn angelangt. Das dünne Schwänzchen mit der Quaste wedelt freudig. Sein Bauch ist rund und weiß und das restliche Fell glänzt in wunderschönem Silbergrau. Mit nachtschwarzen Augen schaut das Einhorn Rosa an. Auf der Stirn schimmert sein durchscheinendes Horn.“

Rosa und ihre Freundin Irmela beschließen, den Esel Einhorn zu retten. Und tatsächlich gelingt es mit Hilfe der Eltern, dass Einhorn bei Rosa bleiben darf. Welch ein Glück für sie: endlich hat sie jemanden, der sie versteht. Fehlen nur noch das rosa Rüschenkleid und ein Krönchen. Ob es den beiden gelingt, aus Rosa eine echte Prinzessin zu machen?

„Rosa, Rüschen, Rauscheroben find ich richtig toll!
Meine Eltern klagen, fragen, was der Quatsch nur soll?
Sie möchten, dass ich mach, was nur ein cooles Mädchen tut …
doch rennen, raufen, rempeln kann ich ganz genauso gut!“
(Strophe aus Rosas Räuberprinzessin-Lied)

Die Rosa Räuberprinzessin-Reihe

Das Buch Rosa Räuberprinzessin ist der Auftakt zur gleichnamigen Buchreihe. Im Frühjahr erscheint der zweite Band.

Band 1: Rosa Räuberprinzessin*
Band 2: Rosa Räuberprinzessin und der Törtchendieb

Ein Buch für Räuberprinzessinen

Im rosa Kleid auf Bäume klettern –  geht nicht? Geht wohl. Rosa Räuberprinzessin zeigt uns, dass das kein Widerspruch ist. Nur weil Mädchen vielleicht Kleider mögen oder rosa ihre Lieblingsfarbe ist, müssen sie noch lange nicht brav auf der Decke unter dem Baum sitzen. Sie dürfen genauso klettern und sich schmutzig machen wie Jungen. Ich habe das Buch Rosa Räuberprinzessin angefangen zu lesen und wusste nach den ersten Zeilen, dass ich die kleine Protagonistin mögen würde. Wie ein Wirbelwind ist sie in das Buch und in mein Herz gesaust. Eine sehr erfrischende Lektüre für kleine Räuberprinzessinen.

Buchinformationen

Annette Roeder: Rosa Räuberprinzessin
Mit Illustrationen von Katrin Engelking
cbj Verlag, München 2018
Hardcover, 176 Seiten
Ab 6 Jahren
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Klappentext

Rosa ist fröhlich, frech und mutig, meist in Latzhosen unterwegs und klettert gerne auf die höchsten Bäume. Aber viel lieber als die Hosen ihrer drei Brüder aufzutragen, hätte sie gern ein rosa Rüschenkleid und ein Krönchen – wie eine Prinzessin! Doch die kleine Farm ihrer Eltern im Grillenwinkel ist kein Schloss, und rosa sind dort nur die Ferkel im Stall. Ein Glück, dass Rosa ihren Esel hat! Der ist nämlich in Wahrheit ein Einhorn, kann sprechen und hat viele gute Ideen. Manchmal sogar zu gute … Ob die beiden gemeinsam schaffen, dass aus Rosa doch noch eine echte Prinzessin wird?

Zauberhafte Abenteuer mit einer kühnen kleinen Heldin und ihrem Esel Einhorn, der es faustdick hinter den langen Ohren hat.

Rosa Räuberprinzessin

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Anmerkung: Das Buch „Rosa Räuberprinzessin“ wurde uns freundlicherweise als Rezensionsexemplar vom cbj Verlag zur Verfügung gestellt.

Autor

Als ich klein war, konnte ich es nicht abwarten, endlich selber lesen zu können. Ich liebte es sehr, wenn meine Eltern mir aus Büchern vorlasen. Aber es reizte mich, es ihnen gleich zu tun und selbst die gedruckten Wörter zu einer Geschichte zusammenzusetzen. Nachdem ich endlich lesen gelernt hatte, verschlang ich ein Buch nach dem anderen. 2016 bin ich Mutter geworden und ich möchte meiner Tochter Sina die Welt der Bücher eröffnen wie sie einst mir geöffnet wurde.

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