Zu Weihnachten darf auch bei Pip und Posy der Weihnachtsbaum nicht fehlen. Die beiden Freunde wollen ihn mit einer süßen Deko schmücken. Doch oh weh – nach und nach verschwinden alle Leckereien vom Baum.

Ein leerer Weihnachtsbaum

Voller Vorfreude ziehen Pip und Posy los, um einen Weihnachtsbaum zu besorgen. Gemeinsam backen sie Plätzchen, um den Baum damit zu schmücken. Posy verlässt den Raum, um Zuckerstangen zu holen. Als sie zurückkommt, fehlt ein Plätzchen.

„„Das ist ja komisch,“, sagte sie. „Es waren doch fünf Plätzchen, jetzt sind es nur noch vier.““

Während Pip die Zuckerstangen an den Baum hängen soll, holt Posy Schokoglöckchen. Wieder fehlt etwas bei ihrer Rückkehr. Als sie geht, um den großen Weihnachtsstern zu holen, ist der Baum komplett leer, als sie wiederkommt. Plätzchen, Zuckerstangen, Schokoglöckchen – alles weg. Pip hat alles aufgegessen und liegt jetzt mit Bauchweh auf dem Sofa.

„„Ist alles in Ordnung, Pip?“, fragte Posy. „Nein“, sagte Pip. „Mir ist schlecht.““

Am Ende basteln die Zwei neue Weihnachtsdekoration aus Papier und es wird doch noch ein schönes Weihnachtsfest.

Über Pip und Posy

Axel Scheffler ist den meisten vor allem wegen seinem Grüffelo bekannt. Die Buchreihe Pip und Posy richtet sich an eine jüngere Leserschaft und ist ab 24 Monaten empfohlen. Pip ist ein Hasenjunge und Posy ein Mäusemädchen. Beide sind Freunde und erleben gemeinsam das, was typisch im Kleinkindalltag ist.

Liebe auf den zweiten Blick

Pünktlich vor Weihnachten ist ein neues Buch von Pip und Posy erschienen. Weil uns Die kleine Pfütze so gut gefallen hat, habe ich es vorbestellt und freute mich sehr darauf. Ich blätterte es durch und war zunächst etwas enttäuscht, denn im Gegensatz zu dem vorherigen Buch war es keine Liebe auf den ersten Blick. Ich legte das Buch zur Seite, weil es Ende September, pünktlich zum Erscheinungstermin, bei uns ankam. Letzte Woche habe ich es das erste Mal mit Sina zusammen angeschaut. Und auch sie war im Vergleich verhalten. Fairerweise muss ich aber sagen, dass Pip und Posy und der Weihnachtsbaum mit dem „Pfützenbuch“ wirklich harte Konkurrenz hatte. Denn das zählte lange zu Sinas Lieblingsbüchern. Ich weiß nicht, wie häufig wir es vorgelesen haben, weil sie es immer wieder hören wollte. Wenn man diesen Vergleich nicht ansetzt, ist das Weihnachtsbuch von Pip und Posy ein schönes Bilderbuch für Kinder ab zwei Jahren.

Gut gefällt mir, dass man die Weihnachtsdeko nachzählen und die Zahlen von 1 bis 10 spielerisch üben kann: Pip und Posy hängen fünf Plätzchen auf. Pip isst eines, es sind nur noch vier. Posy bringt vier Zuckerstangen. Pip isst eine. Wie viele Teile hängen am Baum? Und so kann man weitermachen, bis am Schluss der ganze Baum leer gefuttert ist.

Mit Pips Süßigkeitenklau wird zudem ein relevantes Thema in der Adventszeit aufgegriffen: Wer zuviel Süßes nascht, bekommt Bauchweh. Nicht zuletzt geht es natürlich noch darum, zu teilen, sich zu entschuldigen und zu verzeihen.

Während man beim ersten Durchblättern auf die Idee kommen könnte, dass Pip einfach verfressen ist und der armen Posy nichts übrig lässt, steckt sehr viel in der Geschichte drin. Deswegen: Klarer Fall von Liebe auf den zweiten Blick! Pip und Posy-Fans sei das Buch auf jeden Fall empfohlen. Denen, die noch Fans werden möchten, empfehle ich, Die kleine Pfütze* mit dazu zu bestellen.

Buchinformationen

Axel Scheffler: Pip und Posy und der Weihnachtsbaum
Carlsen Verlag, Hamburg 2018
Pappbilderbuch, 26 Seiten
Ab 2 Jahren
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Klappentext

Es ist Weihnachtszeit und Pip und Posy wollen ihren Baum mit bunten Zuckerstangen und leckeren Plätzchen schmücken. Doch jedes Mal, wenn Posy den Raum verlässt, bemerkt sie beim Zurückkehren, dass etwas von der süßen Dekoration fehlt. Am Ende ist der ganze Baum wieder leer … Wo sind die Süßigkeiten nur geblieben? Und wo ist Pip?
Eine bezaubernde Weihnachtsgeschichte, illustriert und erzählt von dem vielfach ausgezeichneten Illustrator Axel Scheffler.

Pip und Posy und der Weihnachtsbaum

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Autor

Als ich klein war, konnte ich es nicht abwarten, endlich selber lesen zu können. Ich liebte es sehr, wenn meine Eltern mir aus Büchern vorlasen. Aber es reizte mich, es ihnen gleich zu tun und selbst die gedruckten Wörter zu einer Geschichte zusammenzusetzen. Nachdem ich endlich lesen gelernt hatte, verschlang ich ein Buch nach dem anderen. 2016 bin ich Mutter geworden und ich möchte meiner Tochter Sina die Welt der Bücher eröffnen wie sie einst mir geöffnet wurde.

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