Ellas Mama sieht aus wie eine ganz normale Mama. So normal ist sie aber gar nicht, denn sie kann sich in eine Fee verwandeln. Leider sind ihre Zauberkünste nicht besonders gut, sodass sie jede Menge Chaos anrichtet. Das Buch Mami Fee & ich: Der grosse Cupcake-Zauber ist das erste Kinderbuch von  Sophie Kinsella.

Ella und Mami Fee

Eigentlich führt Ella ein ganz normales Leben. Sie ist sieben Jahre alt und wohnt gemeinsam mit ihren Eltern und ihrem kleinen Babybruder in Cherrywood.  Nur eine kleine Sache ist anders: Ellas Mami ist eine Fee, Mami Fee um genau zu sein.

Wenn Ellas Mami sich in Mami Fee verwandeln will, geht das so:

„Dazu muss sie bloß dreimal mit dem Fuß aufstampfen, in die Hände klatschen, mit dem Po wackeln, ganz laut „Marshmallow“ rufen und … Tadaaa! Schon ist sie schwuppdiwupp Mami Fee.“

Als Mami Fee sieht Ellas Mama auch anders aus: sie bekommt schimmernde Flügel und eine silberne Krone, die wie ein Sternenhimmel funkelt. Sie kann fliegen, sich unsichtbar machen und natürlich zaubern. Dazu benutzt sie keinesfalls einen altmodischen Feenzauberstab, sondern einen „Magic Smart V5“. Das ist ein kleiner Computer mit magischem Bildschirm und einer Turbo-Zaubertaste. Um damit zu zaubern, muss Mami Fee einen Zahlencode eingeben und den dazu passenden Zauberspruch aufsagen. Leider ist Mami Fee nicht besonders gut darin, sich die Kombinationen zu merken, sodass meistens etwas schief geht.

„Mami Fee tippte blitzschnell einen Zahlencode in das Zauberstabdisplay – piep-piep-blubs –, dann schwenkte sie den Magic Smart durch die Luft und sagte: Hokuspokus Milchibus! Im nächsten Moment stand eine Kuh in unserer Küche. Eine riesengroße braune Kuh mit einer Glocke um den Hals. „Ups“, sagte Mami Fee. „Wie ist denn das passiert?““

Wenn Ellas Mami gerade keine Fee ist, sieht der Zauberstab aus wie ein normales Handy. Und das ist auch gut so, denn all das ist ein großes Geheimnis, von dem niemand etwas wissen darf. Ella selbst ist eine Junior-Fee, auch sie wird sich später in eine Fee verwandeln können. Natürlich kann Ella es kaum abwarten, bis sie selbst eine Fee wird. Deswegen guckt sie fleißig den Feen-Onlinekurs mit, den ihre Mami belegt hat. Und so kennt Ella die Zaubersprüche oftmals besser als Mami Fee und kann ihr helfen, wenn mal wieder was schief geht.

Moderne Feengeschichte mit Potential

Sophie Kinsella kannte ich bereits durch ihre „Shopaholic“-Romane. Entsprechend gespannt war ich auf ihr erstes Kinderbuch. Erzählt werden drei Geschichten, von der jede versteckte Botschaften hat: dass Putzen Spaß machen kann, dass man manchmal Geduld braucht, dass Mogeln sich nicht gut anfühlt und man als Team mehr erreichen kann als alleine. Diese Botschaften sind aber so nett und gut verpackt, dass sie ohne erhobenen Zeigefinger funktionieren.

Grundsätzlich gefällt mir die Idee von Mami Fee sehr gut. Mir persönlich ist Ellas Mama sehr sympathisch. Denn nicht selten neigen wir Mütter zu Perfektionismus und machen uns selbst das Leben damit schwer. Mami Fee beweist, dass man auch chaotisch sehr liebenswert und eine tolle Mama sein kann. Für mich lässt die Geschichte aber eine entscheidene Frage offen: Wann wird Ella selbst zur Fee? Die Geschichte wird zwar aus Ellas Sicht erzählt, es geht aber hauptsächlich um ihre Mami. Da weitere Teile der Reihe geplant sind, bin ich also sehr gespannt, wie die Geschichte weitergeht …

Mami Fee & ich: Rezensionen von anderen Bloggern

https://www.kidsandcats.de/rezension-mami-fee-und-ich-der-grosse-cupcake-zauber-sophie-kinsella/

Buchinformationen

Sophie Kinsella: Mami Fee & ich – Der grosse Cupcake-Zauber
cbj Kinder- und Jugendbuch-Verlag, München 2018
Hardcover, 120 Seiten
Ab 6 Jahren
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Klappentext

Ein zauberhaftes Duo zum Verlieben!
Die 7-jährige Ella hat eine ganz normale Familie: chaotischer kleiner Bruder, Papa und Mama. Hm, na ja. Ellas Mama ist nicht gaaaanz so wie andere Mütter. Denn: sie ist eine wischwaschechte Fee! Und Ella ist ihre kleine Junior-Fee. So eine Feen-Mama ist super praktisch, wenn mal morgens wieder keiner Milch besorgt hat oder die extra pingelige Nachbarin spontan zum Tee vorbeikommt. Denn, Hokuspokus, zaubert Mami dann eine Kuh in die Küche und fliegenden Muffinteig. Wie gut, dass Ella ihrer Mama zur Hand geht, die ist nämlich die Allerallerbeste auf der Welt und immer guter Laune – nur mit dem Zaubern, da hapert es manchmal ein bisschen.

Mami Fee & ich: Der grosse Cupcake-Zauber

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Anmerkung: Das Buch „Mami Fee & ich: Der grosse Cupcake-Zauber“ wurde uns freundlicherweise als Rezensionsexemplar vom cbj Kinder- und Jugendbuch-Verlag zur Verfügung gestellt.

Autor

Als ich klein war, konnte ich es nicht abwarten, endlich selber lesen zu können. Ich liebte es sehr, wenn meine Eltern mir aus Büchern vorlasen. Aber es reizte mich, es ihnen gleich zu tun und selbst die gedruckten Wörter zu einer Geschichte zusammenzusetzen. Nachdem ich endlich lesen gelernt hatte, verschlang ich ein Buch nach dem anderen. 2016 bin ich Mutter geworden und ich möchte meiner Tochter Sina die Welt der Bücher eröffnen wie sie einst mir geöffnet wurde.

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