Emilys Oma vermisst die fantasievolle Welt ihrer Kindheit. Ob es ihrer Enkelin gelingt, sie davon zu überzeugen, dass nicht alles grau und trostlos ist?

Eine magische Reise

„„Als ich noch ein Kind war“, erzählte Großmutter, „war die Welt ein einziges Blütenmeer.“ Eiscreme-Schmetterlinge schwebten rings umher.“

Emily sitzt mit ihrer Oma auf einer Bank, als diese erzählt, wie sich die Welt verändert hat. Als sie ein Kind war, war es um sie herum bunt und fantastisch. Doch mit der Zeit wurde die Oma älter und der Zauber ließ nach. Alles wurde grau und die Welt zu einem trostlosen Ort.

„„Ach, ich wünschte, du hättest die Welt gekannt, so wie ich, hell und glitzernd, wie ein Diamant.““

Doch Emily weiß: „… die Magie ist noch hier, nimm meine Hand, ich zeige sie dir.“ Und so nimmt sie ihre Oma mit auf eine magische Reise.

„Die Magie unserer Welt macht vor niemandem halt, ganz gleich, ob du jung bist oder alt.“

Der Zauber der Kindheit

… ist nicht fort. Wir müssen nur lernen, die Welt wieder mit Kinderaugen zu sehen. Das ist das, was das Buch Als ich noch ein Kind war nach meinem Verständnis lehrt. Den Zauber der Welt zu sehen, nicht nur den grauen Alltag. Als Mutter hat man die Chance, wieder die kleinen Dinge zu bemerken, die um einen herum sind. So kann man sich an dem besonders schön glitzernden Stein erfreuen oder für die vielen kleinen Ameisen zwischen Asphalt begeistern. Man darf noch mal in Fantasiewelten eintauchen, die längst vergessen schienen und entdeckt sein eigenes Kind ein Stück weit wieder. Dasselbe gilt natürlich für Omas und alle anderen Erwachsenen. Manchmal lohnt es sich genau hinzusehen und innezuhalten. Mir vermittelt das Buch mit seinem wunderbar fantasievollen Illustrationen ein gutes Gefühl. Und ich bin mir sicher, dass es nicht nur mir so geht. Ich kann mir gut vorstellen, dass das Buch nicht nur für Kinder ein Geschenk ist, sondern auch für alle „Omas“ da draußen, die sich auf diesen besonderen  Zauber zurückbesinnen möchten.

Buchinformationen

Andy Stanton: Als ich noch ein Kind war
Mit Illustrationen von David Litchfield
J.P. Bachem Verlag, Köln 2018
Hardcover, 32 Seiten
Ab 3 Jahren
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Klappentext

Oma vermisst die Welt ihrer Kindheit, als alles noch bunt und voller Magie war: Fliegende Elefanten, Schmetterlinge aus Eiscreme und eine Treppe bis hinauf zu den Sternen – all das scheint verschwunden. Aber Emily weiß es besser und nimmt ihre Oma mit auf eine magische Reise …
Ein wunderschön illustriertes, poetisches Bilderbuch über den Zauber unserer Welt, der niemals vergeht, egal wie alt man ist.

Als ich noch ein Kind war

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Anmerkung: Das Buch „Als ich noch ein Kind war“ wurde uns freundlicherweise als Rezensionsexemplar vom J.P. Bachem Verlag zur Verfügung gestellt.

Autor

Als ich klein war, konnte ich es nicht abwarten, endlich selber lesen zu können. Ich liebte es sehr, wenn meine Eltern mir aus Büchern vorlasen. Aber es reizte mich, es ihnen gleich zu tun und selbst die gedruckten Wörter zu einer Geschichte zusammenzusetzen. Nachdem ich endlich lesen gelernt hatte, verschlang ich ein Buch nach dem anderen. 2016 bin ich Mutter geworden und ich möchte meiner Tochter Sina die Welt der Bücher eröffnen wie sie einst mir geöffnet wurde.

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